Donnerstag, 12. Juni 2008

La Palma – die Urlaubsinsel

Die Kanareninsel La Palma bietet dem Urlauber Ferien fernab des Massentourismus in ländlichem Ambiente. Die liebevoll restaurierten kleinen Landhäuser, aber auch die neu gebauten Ferienhäuser der Kanarischen Insel, verfügen fast alle über Meerblick und eine Aussicht in die bewaldeten Berge von La Palma. Die Häuser sind oft einfach gehalten, verfügen aber über alles, was man benötigt. Ferienhäuser auf der Westseite sind natürlich sehr beleibt, weil dort die Sonne fast immer zu sehen ist, und die Sonne im Westen im Meer versinkt. Nicht nur das macht einen La Palma Urlaub so attraktiv.
Natürlich gibt es auch Ferienhäuser der gehobenen Klasse, mit Pool, Sauna und allen erdenklichen Luxus. Doch La Palma ist eher eine Insel des aktiven Tourismus, der Wanderer, Wassersportler, Mountainbiker oder Paraglider.
Besonders charmant sind aber die alten renovierten Landhäuser (Pajeros), welche oft in unberührter Natur stehen, und häufig im Norden von La Palma zu finden sind. Aber auch auf den anderen Inseln des Archipels findet man ein solches rustikales Ferienhaus der Kanaren. Dort muss man auch häufiger auf der Straße den Ziegen den Vorrang geben, wenn ein Hirte mit seiner Herde die Straße zur nächsten saftigen Wiese wechselt.

Trotzdessen La Palma relativ klein ist, muss man nicht auf die üblichen touristischen Vergnügen, wie das Tauchen, Surfen, Wandern, oder Wasserski fahren verzichten. Es gibt zu allem Angebote, selbst mehrere Paragliding Firmen haben sich hier angesiedelt.
La Palma zieht besonders Wanderer und Biker an, welche die malerische Natur der Insel entdecken und genießen, und die stark abschüssigen Hänge befahren möchten. Es gibt hervorragendes Kartenmaterial mit GPS Koordinaten zu La Palma im Fachhandel.

Mit dem Mietwagen La Palma zu erkunden, ist bei der zerklüfteten Geografie der Insel eine willkommene Hilfe. Ein kleiner Wagen tut hier seine guten Dienste, der in den zum Teil sehr engen Kurven eine gute Figur abgibt. Die zerklüftete Landschaft, dem Autofahrer manchmal ein Kreuz, hat ihre ganz besonderen Reize. Tiefe Schluchten durchziehen vor allem den Norden der Insel, wo sich Regenwasser lange hält und subtropische Landschaften entstehen.
Die so genannten Barrancos waren mit ihren unzähligen Höhlen die Wohnstätten der Ureinwohner La Palmas, den Benahoritas, welche zu den Guanchen zählen, die die gesamten Kanarischen Inseln bewohnt haben. Bis die spanische Conquista die Inseln eroberte und sämtliche Ureinwohner umbrachte oder versklavte, jedenfalls ausrottete.
Einige noch ungelöste Rätsel hinterließen die Guanchen den Nachfolgern, seltsam in Steine gekratzte Zeichnungen, den Petroglyphen, welche mal spiralförmig oder mäandernd verlaufen.

Eine Insel mit vielen interessanten Orten und einer großartigen Natur, dem zweithöchsten Berg und dem größten Waldbestand der Kanaren. Dazu im Winter warm und im Sommer nicht heiß – eine überaus einladende Insel.

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